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Naturerlebnispädagogik / Umweltbidlung

 

 

Ein einzelner Baum oder ein Brunnen kann, wenn man nicht achtlos vorübergeht, für Kinder eine spannende eigene Erlebniswelt darstellen. In diesem Konzept wird das natürliche Interesse von Kindern an der Natur aufgegriffen und die in der Natur vorgefundenen Lebewesen und Verhältnisse werden benannt und erklärt. Durch den täglichen Aufenthalt im Freien lernen die Kinder die Pflanzen und Tiere zunächst aus dem Garten und ihrer unmittelbaren Umgebung kennen. Bei Ausflügen dann auch jene des Waldes, Baches und der Wiese und sie erfahren dabei die Faszination und Vielfalt des Lebendigen, gleichzeitig Einheit, Ruhe und Richtigkeit.

 


Neben der motorischen und kognitiven Entwicklung findet hier eine Ausbildung der Sinne statt. Das Wahrnehmungsspektrum erweitert sich und ermöglicht einen innigen Kontakt des Kindes zu seiner Umwelt und ihrer schöpferischen und regenerativen Qualität.

 


Elementares Naturerleben ist: „[...] Begegnung mit der Natur, sinnliche Wahrnehmung, individuelle Emotionalität, Anregung von Phantasie, nicht determinierbar, [...] enger Zusammenhang zwischen Naturerkenntnis und Naturverständnis, Basis selbstbestimmten Handelns und sensibel anleitende Didaktik.“

 

(Berthold Langenhorst, Elementare Naturerlebnispädagogik, 1997)

 


Das Obst aus dem eigenen Garten schmeckt zwar direkt von der Pflanze gepflückt am besten, es soll aber aus zwei Gründen vorher gewaschen werde: Erstens werden so die Schadstoffe entfernt (viel befahrene Straße), zweitens ist so noch eine Sicherung eingebaut, dass Kinder keine eventuell giftigen Früchte pflücken und verspeisen! Gutes kommt von der Natur, wird aber von Erwachsenen vorbereitet!

 

Außerdem wird das Kind vor dem Pflücken verbindlich darauf hingewiesen, dass immer zuerst die Eltern zu fragen sind!

 

 

Tierhaltung

 

In der Einrichtung leben momentan drei Kaninchen. Ihre Pflege und Betreuung obliegt der Familie des ansässigen Geschäftsführers. Im Garten wurde ein Bereich geschaffen, in welchem sich die Kaninchen gemeinsam mit den Kindern frei bewegen können. Dabei gelten zum Schutz der Tiere folgende Regeln:

 

  • die Kaninchen dürfen nicht gejagt werden

     

  • die Kaninchen dürfen nicht in eine Ecke gedrängt werden

     

  • die Kaninchen dürfen nicht festgehalten, getreten oder ähnlich geschädigt werden

     

  • die Kaninchen dürfen nur unter Anleitung fachkundigen Personals herausgelassen oder gefüttert werden.

     

Ebenso befindet sich ein Aquarium im Eingangsbereich. Die Fütterung der Tiere übernehmen Montags bis Freitags die Gruppen und am Wochenende die Familie des Geschäftsführers.

 

Das Verbringen gemeinsamer Zeit von Mensch und Tier und gerade von so liebreizenden Wesen wie Kaninchen und so fremdartigen Lebewesen wie Aquarienfische, die unter Wasser atmen können, fördert in besonderer Weise das Verständnis für elementare Lebenszusammenhänge und soziale Entwicklung und ergänzt das naturnahe Konzept auf ideale Weise.

 


 

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