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Zweisprachigkeit

 

Der primäre Spracherwerb des Menschen findet in seinen ersten Lebensjahren statt und geht im späteren Leben nie mehr so schnell, umfangreich und leicht vor sich. Daher arbeiten in jeder Gruppe auch mindestens eine englischsprachige Betreuungsperson, die während ihrer Anwesenheit alle Gespräche vor und mit den Kindern in englisch führt. Durch das tägliche Hören einer weiteren Sprache eignen sich die Kinder ein Grundgefühl für die Existenz mehrerer Sprachen an und lernen auf natürlichste Weise Vokabeln und Grammatik. Es wird völlig normal für sie, Dingen mehrere Begriffe zuzuordnen, was erneut sehr förderlich für die Plastizität der neuronalen Matrix ist. Irgendwann antworten die Kinder der jeweiligen Betreuungsperson dann in der ihr zugehörigen Sprache.

 

Neben dem direkten Nutzen, später einfacher Englisch (als internationale Hauptsprache) perfektionieren zu können und die Plastizität des Gehirns hoch zu halten, ergeben sich weitere, indirekte Vorteile aus der Zweisprachigkeit: Sie begünstigt unter anderem auch Kreativität, Selbstbewusstsein, Toleranz gegenüber fremden Kulturen und Problemlösungskompetenz.

 

Dabei behindert das mehrsprachige Aufwachsen nicht das Erlernen der einzelnen Sprache(n). Im Gegenteil finden sich die Kinder durch die Möglichkeit, verschiedene Sprachen miteinander vergleichen zu können, schneller in der jeweiligen Grammatik zurecht und lernen ggf. weitere Sprachen auch einfacher hinzu. Ggf. braucht es anfangs etwas mehr Zeit, um die Sprachen in richtiger Weise zu sortieren und die Kinder beginnen später zu sprechen. Hier ist Geduld, Ausdauer und Vertrauen gefragt. 

  

 

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