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Bedarfsbedingte Notwendigkeiten

 

Daneben existieren in und um die zyklische Grundstruktur herum jeweils aktuelle Belange, welche dazu führen, dass die bisherige Tätigkeit (z.B das Essen), unterbrochen werden muss – z.B. weil ein Glas zerbricht, ein Toilettengang nötig wird oder ein Kind Hilfe braucht. Gerade der Alltag mit Kleinstkindern steckt voller Überraschungen...

 

Der große Vorteil der konzeptionellen Erfassung dieser Unterbrechungen als eigenständigen Tätigkeits-Block besteht darin, dass es so deutlich leichter fällt, sich der plötzlich neuen Situation mit Ruhe und Umsicht annehmen und sie in eine Lernerfahrung für die Kinder (und sich selbst) überführen zu können.

 

Die bedarfsbedingte Notwendigkeit wird klar aus der Situation herausgelöst, in der sie eintritt, und als eigenständiges Element gewürdigt. Die Betreuungsperson ist sich dabei über den Wechsel von einem Phänomen ins andere bewusst und begleitet die Kinder hindurch – ganz im Sinne von Barbara Dassinger (siehe Leitbild, zweite Ebene) mit hoher Flexibilität, Motivation und der Fähigkeit zum Leben im Moment.

 

 

Beispiele:

 

  • Ein Kind muss auf Toilette, nachdem gerade die Matschhose angezogen wurde

     

  • Ein Kind übergibt sich

     

  • Beim Wickeln gehen trotz bestehendem Windel-Management-System die Windeln zur Neige – neue müssen aus dem Keller geholt werden

     

  • Zwei Kinder geraten in einen Streit, der Intervention notwendig macht

     

  • Der Postbote klingelt


 

 

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