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Zyklische Phänomene

 

Dieser heilpädagogische Begriff geht auf das von Nils Erik Bank-Mikkelsen, Bengt Nirje und Wolf Wolfensberger entwickelte Normalisierungsprinzip zurück und erhält in diesem Konzept große Bedeutung für die kognitive Erfassung von zeitlichen Abläufen und bei der Vermittlung von Kontinuität und Sicherheit.

 

Innerhalb eines Tages finden sich zyklische Phänomene wie beispielsweise die Begrüßung, die Essenssituationen und etwa die Mittagsruhe. Eine Woche wird unterschieden in „Krippentage“ und „Wochenende“ und auch ein Jahr gliedert sich in Jahreszeiten mit dafür jeweils typischen Erscheinungen, Aktivitäten und Festlichkeiten auf.

 

Nach und nach erschließt sich den Kindern in der Erfahrung der steten zyklischen Wiederholung dieser einzelnen Phänomene und ihrer jeweiligen Ausdehnung das Phänomen „Zeit“.

 

Die rituelle Natur zyklischer Phänomene spendet Sicherheit und Vertrautheit – ein Grund, weshalb deren bewusste Gestaltung für außerfamiliäre Betreuung so bedeutsam ist. Das Grundgerüst des Tages richtet sich nach den (ebenfalls zyklischen) biologischen Erwartungen der Kinder nach Schlaf und Nahrung.

 

Beispiele:

  • Frühstücks-Ritual

  • anschließende Hygienerunde

  • Mittagessen

  • anschließende Hygienerunde

  • Mittagsruhe-Ritual

  • Vesper-Rituale

 

 

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