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Im Alltag

Die Einrichtungen der be:bi Betreuung & Bildung gGmbH leben ein teiloffenes Konzept. Das bedeutet, dass sich die Kinder im Alltag frei in den Räumlichkeiten bewegen und ihren Interessen nachgehen können. Gleichzeitig gibt es im Tagesablauf immer wieder Momente, in denen die Gruppen geschlossen zusammenkommen, wie z.B. beim Mittagessen.

Uns ist wichtig, dass die Kinder den Kita-Alltag selbstbestimmt und partizipativ gestalten können. Dabei lernen die Kinder schon sehr früh ihre eigene Selbstwirksamkeit kennen. Hierfür werden ihnen von uns die entsprechenden Freiräume geschaffen. In unserem Schutzkonzept werden unter anderem diese Aspekte der Partizipation und Selbstbestimmung detailliert beschrieben.

Ziel ist es, die intrinsische Motivation der Kinder zu wecken und aufrecht zu erhalten, damit sie die Freude nie verlieren, Neues zu lernen. Auf ihrem Weg stehen wir den Kindern jederzeit zur Seite, begleiten sie in ihrem alltäglichen Tun und ebnen ihnen den Weg.

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"Die Kinder von heute sind die Erfinder von morgen"

- Wir bereiten den Boden

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Im Freispiel haben die Kinder die Möglichkeit, sich entsprechend ihrer eigenen Fähigkeiten und Bedürfnissen zu beschäftigen oder sich an verschiedenen Förderangeboten der pädagogischen Fachkräfte zu beteiligen. Förderangebote können spontan oder geplant mit theoretischer Vorbereitung erfolgen. Spontane Förderangebote sind z.B. das gemeinsame Betrachten eines Bilderbuches oder die Gitarre zur Hand zu nehmen und gemeinsam zu singen. Geplante Förderangebote sind bspw. Malen mit Fingerfarben oder Experimente am Tisch. Alle Förderangebote haben die Lebensnähe der Kinder im Blick.

Darüber hinaus können die Kinder an unserem offenen Frühstück und Nachmittagssnack teilnehmen. Beim Einnehmen der Mahlzeiten achten wir ebenfalls darauf, dass die Kinder das Essen möglichst selbstständig auswählen und sich bedienen können. Während der Freispielzeit verbringen wir zudem viel Zeit in der Natur. Wir nutzen unseren schönen Garten, gehen spazieren oder machen Ausflüge z.B. auf Spielplätze, fahren mit dem Bus in die Stadt uvm. Die Kinder haben im Alltag jederzeit die Möglichkeit, sich vom Alltag zurückzuziehen, sich auszuruhen oder schlafen zu legen, wenn sie das Bedürfnis haben.

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Ernährung

Wir achten besonders auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Gekocht wird hingebungsvoll kreativ, mit mediterranen Einflüssen. Konsistenz und Würzung unterscheiden sich für Kinder unter und über drei Jahren und sind an die physiologischen Erwartungen der jeweiligen Altersgruppen abgestimmt. Brühen und Soßen sind selbstgemacht.

Sowohl im Garten, als auch im ganzen Haus kann man so schon vormittags riechen, was da Leckeres gezaubert wird.   Das Frühstück und ein Nachmittagsimbiss werden im Beisein und wenn möglich auch gemeinsam mit den Kindern vorbereitet. Hierzu werden z.B. belegte Brote, Müsli mit Joghurt, Obst und Gemüse gereicht.

Dabei werden fast ausschließlich biologisch erzeugte Lebensmittel verwendet. Saisonale und regionale Produkte, bei denen uns die Anbaubedingungen direkt bekannt sind, werden Gemüse mit schwachen Biosiegeln aus Übersee vorgezogen. (Nähere Ausführungen zu den wenigen und definierten „Ausnahmen vom Biologo“ finden sich in der Geschäftsordnung.)

Freitags gibt es ein Fischgericht, etwa einmal pro Woche Fleisch und immer viel saisonales Gemüse in allen erdenklichen Variationen.   Um die hohe Qualität der Lebensmittel zu gewährleisten, werden diese nicht von einem Großlieferanten bezogen, sondern persönlich in ausgewählten Geschäften und auf dem Esslinger Wochenmarkt eingekauft.

EssensMenüBeispiel
 

Lernumgebung

Angelehnt an Maria Montessori wird der Umgebung eines Kindes große pädagogische Bedeutung zugemessen. Bei der Grundgestaltung der Räumlichkeiten und des Außenbereichs, der Auswahl und der Art der Aufbewahrung von Spiel- und Lernmaterialien, sowie bei der Anpassung und Organisation der Räume während eines Tages greift die Einrichtungen der be:bi Betreuung & Bildung gGmbH auf ihr Konzept zurück.

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In einer optimalen räumlichen Umgebung kann sich das Kind frei bewegen und findet Herausforderungen und Anregungen, welche seinem jeweiligen Entwicklungsstand, sowie seinen aktuellen Erwartungen z.B. nach raumgreifender Bewegung oder Rückzug und Behaglichkeit gerecht werden. Über Geräuschpegel, Temperatur, Luft- und Lichtverhältnisse sind sich die pädagogischen Fachkräfte stets bewusst und steuern gegebenenfalls nach. Das Kind findet Einrichtungsgegenstände und Materialen vor, die sich entweder selbst erklären oder deren Handhabung vom Kind frei definiert werden kann. Um Konzentration und die Fähigkeit zur Vertiefung auf eine Sache zu fördern, bleibt die dabei präsentierte Materialauswahl sehr überschaubar und wechselt mehrmals während eines Jahres.

 

Ziel der Gestaltung einer solchen Umgebung ist es auch, der pädagogischen Fachkraft neben der Rolle als Impulsgeberin auch die Möglichkeit zu geben, den Spielen der Kinder nur am Rande beizuwohnen und dabei:

⁃ die allgemeine Aufsicht zu gewährleisten

⁃ die Kinder zurückhaltend zu beobachten

⁃ und Entwicklungsthemen zu dokumentieren

⁃ oder Tätigkeiten des Alltags zu verrichten.

 

Um diese Ziele erreichen zu können, haben wir die Räumlichkeiten in unterschiedliche Bildungsbereiche unterteilt. Dabei orientieren wir uns ans an folgenden Themen:

Es sind nicht immer alle Bildungsbereiche in den Räumlichkeiten vertreten. Eine gut vorbereitete Umgebung bleibt erstens im Tagesgeschehen variabel und wächst zweitens mit den Fähigkeiten und Interessen der Kinder mit.